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Nathan der Weise

nach Gotthold Ephraim Lessing
Ein Klassiker geht ab! 

empfohlen ab 13 Jahren

"Sind Christ, Jude, Muselmann eher Christ, Jude, Muselmann, als nur Mensch?"

Nathan, ein reicher Jude, ist gerade von seiner Geschäftsreise in seine Heimatstadt, das Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge (1189-1192) zurückgekehrt. Er erfährt, dass seine Tochter Recha von einem Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet worden ist. Dieser Tempelherr, Angehöriger eines christlichen Ordens, verdankt selbst auch sein Leben der unerwarteten Begnadigung durch den Sultan Saladin, der beim Anblick des jungen Mannes dessen Ähnlichkeit mit seinem verstorbenen Bruder Assad bemerkt.

Sultan Saladin, der die Freigiebigkeit und die Klugheit des Juden Nathan auf die Probe stellen will, fragt Nathan nach der “wahren Religion”. Nathan antwortet ihm mit der Ringparabel. Der Tempelherr unterdessen, der zuerst den Kontakt zu Recha vermeidet, verliebt sich in Nathans Tochter und begehrt sie zur Frau. Als er erfährt, dass Recha in Wahrheit nicht die die Tochter Nathans, sondern ein christlich getauftes Waisenkind ist, spitzen sich die Ereignisse zu. Bis sich am Ende alles in Wohlgefallen auflösen wird.

Das Regieduo begegnet Lessings Klassiker poppig und wild. Sie lassen, ihre nur drei Schauspieler*innen, sich einen wilden Rollenwechsel liefern, während die berühmte Ringparabel zur Primetime-Show degradiert wird, in der drei Ringe, drei Spieler*innen und drei Religionen um Aufmerksamkeit buhlen. Und welches ist jetzt die*der wahre …?

"Nathan der Weise " ist ein Theaterstück aus unserem Repertoire | Vorstellungen sind buchbar

Sonntag
09.01.2022 18:00 Uhr

Eintritt:
10 Euro
8 Euro ermäßigt

Der Einlass erfolgt gemäß der aktuellen Corona Schutzverordnung. 
Aktuell gilt Einlass nur nach 2g: 
geimpft, genesen

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Spieldauer:
75 Minuten


LATIBUL | Theater- und Zirkuspädagogisches Zentrum Köln - Theater
Genter Straße 23
50672 Köln
0221 521718
info@latibul.de

Spiel: 
Sonja Engel, Stephan Grösche, Nicola Klik

Inszenierung:
Annette Conrad, Stephan Grösche

Textbearbeitung:
 Annette Conrad, Stephan Grösche

Ausstattung:
Michael Schmitt